Methode

Die Aufstellungsarbeit nutzt das Prinzip der stellvertretenden Wahrnehmung, das in vielen Kulturen schon sehr lange existiert und durch Bert Hellinger einen großen Bekanntheitsgrad erreicht hat. Nach seinem „inneren Bild“ stellt jemand Personen aus der Gruppe stellvertretend für z. B. Mitglieder seiner Familie oder seines Arbeitsumfeldes im Raum zueinander in Beziehung. Mit Hilfe der Wahrnehmungen der Stellvertreter können störende oder beeinträchtigende Einflüsse erkannt werden. Die Positionen der Stellvertreter werden, wenn möglich, so lange verändert, bis sich alle Personen/Elemente des Systems an ihrem Platz wohlfühlen. Es entsteht ein sogenanntes Lösungsbild. In der Regel geht von diesem Bild eine lösende oder auch heilende Wirkung aus.

Bei Organisationsaufstellung könnte z. B. zu erkennen sein, dass ein bestimmtes Produkt einzuführen/aus dem Programm zu nehmen ist oder welche Lösungsmöglichkeit es für einen Konflikt gibt der den Erfolg verhindert.
Konfliktsituationen innerhalb einer Familie werden bei Familienaufstellungen aus einem neuen Blickwinkel betrachtet. Daraus entwickelt sich ein inneres Verstehen, das zu einer zum Positiven veränderten inneren Einstellung führt.